Der südkoreanische Kryptowährungsmarkt steht nach teilweisen Dienstunterbrechungen bei Bithumb vor erheblichen strukturellen Herausforderungen. Der Markt wird von Upbit und Bithumb dominiert, die zusammen 96 % des Handelsvolumens ausmachen. Es kommt zu einer verstärkten Informationsasymmetrie und Preisabweichungen. Dies hat aufgrund verzögerter Informationsübermittlung die Arbitragemöglichkeiten erweitert. Die sogenannte „Kimchi-Prämie“ spiegelt grenzüberschreitende Kapitaldrucke wider und weist einen strukturellen Boden von etwa 1,24 % auf. Kapitalverkehrskontrollen und Liquiditätskonzentration verringern die Vielfalt der Preisfindung. Jüngste Ereignisse, darunter ein 17%iger Flash-Crash von BTC/KRW im Jahr 2026, verdeutlichen anhaltende Bedenken im Risikomanagement und persistierende Informationsasymmetrien, was auf weiterhin bestehende Potenziale für übermäßige Arbitragemöglichkeiten hindeutet.