Die südkoreanische Kryptoindustrie und Rechtsexperten haben starken Widerstand gegen eine vorgeschlagene Regulierung geäußert, die die Anteile von Großaktionären an Kryptowährungsbörsen auf 15 % begrenzen würde. Branchenvertreter argumentieren, dass der bestehende Selbstregulierungsrahmen unter DAXA (Digital Asset eXchange Alliance) Großaktionäre bereits daran hindert, einseitige Entscheidungen zu treffen, und dass die Einführung einer solchen Obergrenze eine übermäßige Regulierung darstellen würde, die die Besonderheiten der Branche außer Acht lässt. Sie warnen, dass dies negative Auswirkungen auf Fusionen und strategische Partnerschaften haben könnte, wie etwa die Fusion von Naver und Dunamu sowie die Übernahme von Korbit durch die Mirae Asset Group. Rechtsexperten warnen, dass die Durchsetzung eines verpflichtenden Anteilsverkaufs durch private Unternehmen zu Streitigkeiten über Eigentumsrechte führen könnte, insbesondere angesichts des aktuellen Systems zur Bewertung der Eignung von Großaktionären. Der Vorschlag hat eine bedeutende Debatte über seine potenziellen Auswirkungen auf das Wachstum des Kryptosektors und die regulatorische Landschaft in Südkorea ausgelöst.