Südkoreanische Investoren haben im vergangenen Jahr einen Rückgang ihrer Kryptowährungsbestände um über 50 % erlebt, wobei die Gesamtbestände von 121,8 Billionen KRW (83,3 Milliarden US-Dollar) im Januar 2025 auf 60,6 Billionen KRW (41,4 Milliarden US-Dollar) im Februar 2026 gefallen sind. Dieser erhebliche Rückgang wird auf fallende Kryptopreise und eine Kapitalverlagerung hin zum Aktienmarkt zurückgeführt. Die täglichen Handelsvolumina an den fünf wichtigsten Börsen des Landes sind im gleichen Zeitraum ebenfalls von 11,6 Milliarden US-Dollar auf 3 Milliarden US-Dollar eingebrochen. Der Abschwung fällt mit zunehmendem regulatorischem Druck zusammen, da die Behörden planen, im August neue Anti-Geldwäsche-Regeln einzuführen, die eine automatische Kennzeichnung grenzüberschreitender Krypto-Transaktionen über 10 Millionen KRW vorschreiben. Außerdem soll ab dem 1. Januar 2027 eine Steuer von 22 % auf Krypto-Gewinne eingeführt werden.