Ein südkoreanischer Krypto-Betrüger, der zuvor für tot erklärt wurde, ist wieder aufgetaucht und hat etwa 60.000 US-Dollar an die Opfer seines Anlagebetrugs zurückgezahlt. Die Staatsanwaltschaft in Seoul stellte die rechtliche Identität des Mannes wieder her, was den Verkauf seiner eingefrorenen Kryptowährungsvermögen zur Wiedergutmachung ermöglichte. Der Betrüger floh 2019 nach Kambodscha und wurde in Südkorea für rechtlich tot erklärt. Im Januar wurde er jedoch nach Südkorea zurückdeportiert, was zu seiner Verhaftung und der Aufhebung der Vermisstenmeldung führte. Der Fall verdeutlicht die Komplexität von rechtlichen Verfahren im Zusammenhang mit Kryptowährungen in Südkorea, einem bedeutenden Markt für digitale Vermögenswerte. Er erfolgt vor dem Hintergrund verstärkter Kontrollen der südkoreanischen Strafverfolgungsbehörden nach mehreren Krypto-bezogenen Zwischenfällen, darunter die Verurteilung eines Polizisten wegen Bestechung und der Verlust beschlagnahmter Bitcoins aufgrund von Verfahrensfehlern.