Ein südkoreanisches Gericht hat das teilweise Geschäftsaussetzungsverbot der Financial Intelligence Unit (FIU) für die Krypto-Börse Coinone vorübergehend ausgesetzt und gewährt damit bis zum 29. Mai sofortige Erleichterung. Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Seoul vom 25. April stoppt die Durchsetzungsmaßnahme der FIU, die eine Geldstrafe von 5,2 Milliarden Won und eine dreimonatige Aussetzung beinhaltete, die die Aufnahme neuer Kunden eingeschränkt hätte. Die FIU verhängte die Strafe am 13. April mit der Begründung, dass Coinone verdächtige Transaktionen nicht gemeldet und unzureichende Sorgfaltspflichten bei der Kundenprüfung eingehalten habe. Die Aussetzung durch das Gericht ermöglicht es Coinone, den Betrieb fortzusetzen und neue Nutzer aufzunehmen, während eine vollständige rechtliche Überprüfung der Entscheidung der FIU durchgeführt wird. Dieser Fall wird genau beobachtet, da er einen Präzedenzfall für zukünftige regulatorische Maßnahmen auf dem südkoreanischen Kryptomarkt schaffen könnte.