Südkoreanische Banken drängen auf die Ausgabe einer staatlich unterstützten digitalen Währung und schlagen ein Won-Stablecoin-Modell vor, das Zinszahlungen an Inhaber ermöglichen würde. Diese Initiative fällt mit dem bevorstehenden Digital Asset Basic Act zusammen, der darauf abzielt, einen umfassenden Rechtsrahmen für digitale Vermögenswerte in Südkorea zu schaffen. Die Korea Federation of Banks (KFB) hielt kürzlich ein privates Briefing mit großen Geschäftsbanken ab, um diesen Vorschlag zu diskutieren, der Teil eines umfassenderen Forschungsprojekts ist, das von McKinsey & Company durchgeführt wird.
Der vorgeschlagene zinsbringende Stablecoin würde sich von bestehenden globalen Modellen wie Tether (USDT) und USD Coin (USDC) unterscheiden, die keine Zinsen bieten. Dieses Modell würde ähnlich wie ein digitales Sparkonto funktionieren und könnte die Übertragung der Geldpolitik sowie die finanzielle Inklusion verbessern. Es wirft jedoch auch Fragen hinsichtlich Wettbewerb und Verbraucherschutz auf. Die proaktive Haltung des Bankensektors spiegelt einen strategischen Versuch wider, eine dominierende Rolle im Ökosystem digitaler Vermögenswerte zu behalten, während sich Südkorea auf regulatorische Veränderungen vorbereitet.
Südkoreanische Banken setzen sich für zinstragenden Won-Stablecoin ein
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