Die Aktienmärkte in Südkorea und Japan verzeichneten erhebliche Rückgänge, da ein starker Ausverkauf bei Technologiewerten stattfand, ausgelöst durch eine Verschiebung der globalen Stimmung im KI-Markt und makroökonomische Faktoren. In Südkorea verzeichneten Samsung Electronics und SK Hynix, die zusammen etwa die Hälfte der Marktkapitalisierung des KOSPI-Index ausmachen, intraday Rückgänge von 7,4 % bzw. 10,1 %. Dies führte zu einem Rückgang des KOSPI-Index um mehr als 9 %, was eine 20-minütige Handelsunterbrechung auslöste – das vierte derartige Ereignis in diesem Jahr.
In Japan fiel der Nikkei 225 intraday um über 3 %, mit erheblichen Verlusten bei der SoftBank Group und dem Chiphersteller Kioxia, die um 10 % bzw. 14 % zurückgingen. Beide Indizes hatten kürzlich Allzeithochs erreicht, gestützt durch Optimismus hinsichtlich Fortschritten in der KI und geopolitischen Entwicklungen. Der jüngste Anstieg der Technologiewerte hat jedoch ihre Anfälligkeit für Marktschwankungen erhöht, wobei Analysten vor hohen Bewertungen und potenziellen zyklischen Risiken im Halbleitersektor warnen.
Südkoreanische und japanische Märkte stürzen wegen Tech-Verkaufswelle ab
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