Die südkoreanische Finanzdienstleistungskommission (FSC) wird im Juli umfassende Vorschriften für tokenisierte Wertpapiere bekannt geben, deren Umsetzung für Februar nächsten Jahres geplant ist. Die neuen Regeln erlauben die Bündelung verschiedener zugrunde liegender Vermögenswerte zur Ausgabe von fractionalisierten Investmentwertpapieren, was eine Abkehr von bisherigen Verboten darstellt. Die FSC strebt an, einen Fahrplan für die Tokenisierung traditioneller Wertpapiere wie Aktien und Anleihen zu erstellen, wobei Marktordnung und Anlegerschutz im Vordergrund stehen. Die Vorschriften werden Investitionsgrenzen enthalten, wobei Plattformen, die fractionalisierten Wertpapiere ausgeben, auf 10 bis 20 Millionen KRW pro Jahr begrenzt sind. Crowdfunding-Angebote werden ein Limit von 5 Millionen KRW pro Angebot und eine Gesamthöchstgrenze von 10 Millionen KRW haben. Darüber hinaus ist das jährliche Verkaufsvolumen für den außerbörslichen Handel mit nicht börsennotierten Aktien auf 300 Millionen KRW festgelegt, während Wertpapiere aus Investitionsverträgen auf 40 Millionen KRW begrenzt sind.