Die südkoreanische Regierung plant eine umfassende Überarbeitung ihres Besteuerungsrahmens für virtuelle Vermögenswerte, wobei der Fokus auf Kryptowährungs-Airdrops und Staking-Belohnungen liegt. Diese Initiative, berichtet von der Korea Economic Daily, zielt darauf ab, bestehende Schlupflöcher zu schließen und klare Regeln für Inhaber digitaler Vermögenswerte zu etablieren. Der Nationale Steuerdienst (NTS) erwägt ein "umfassendes Prinzip", das jeglichen wirtschaftlichen Nutzen aus virtuellen Vermögenswerten als steuerpflichtiges Einkommen klassifizieren würde, selbst wenn dieser nicht ausdrücklich in den aktuellen Gesetzen aufgeführt ist. Dieser Schritt folgt auf die Einführung einer Kapitalertragssteuer auf Kryptowährungsgewinne über 2,5 Millionen Won im Januar 2025. Das umfassende Prinzip würde die Steuerbasis erweitern, um Vorteile aus Hard Forks, Mining und Liquiditätspool-Belohnungen einzubeziehen, was für Investoren Klarheit schafft, aber auch administrative Herausforderungen mit sich bringt. Der Zeitplan für die Umsetzung bleibt ungewiss, wobei mögliche Gesetzesänderungen und interministerielle Diskussionen voraussichtlich bis ins Jahr 2026 andauern werden.