Die südkoreanische Finanzdienstleistungskommission (FSC) plant, ein neun Jahre bestehendes Verbot von Unternehmensinvestitionen in Kryptowährungen aufzuheben, wodurch börsennotierte Unternehmen und professionelle Investoren am Kryptohandel teilnehmen dürfen. Dieser Schritt ist Teil des "Virtual Asset Market Development Plan" der FSC und zielt darauf ab, institutionelle Investoren in den Markt zu integrieren, der seit 2017 von Privatanlegern dominiert wird. Die neuen Vorschriften erlauben qualifizierten Einrichtungen, jährlich bis zu 5 % ihres Nettovermögens in die 20 größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung, darunter Bitcoin und Ethereum, zu investieren.
Die am 6. Januar veröffentlichten Entwurfsrichtlinien der FSC schlagen Maßnahmen zur Sicherung der Marktstabilität vor, wie etwa die Aufteilung großer Handelsaufträge in kleinere, um Preismanipulationen zu verhindern. Während die Richtlinien noch diskutiert werden, wird die endgültige Version Anfang 2026 erwartet, wobei Unternehmens-Kryptotransaktionen möglicherweise bis Ende des Jahres beginnen könnten. Diese regulatorische Änderung soll die Liquidität verbessern und institutionelles Kapital nach Südkorea zurückführen, das lokale Krypto-Ökosystem unterstützen und mit der Wirtschaftsstrategie der Regierung für 2026 in Einklang stehen.
Südkorea hebt nach neun Jahren das Verbot für Unternehmensinvestitionen in Kryptowährungen auf
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