Das südkoreanische Finanzministerium kündigte Pläne an, ab Juli einen 24-Stunden-Devisenhandel einzuführen, um die Handelsbeschränkungen im Inland zu lockern und den Status eines entwickelten Marktes zu erreichen. Die Initiative ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Internationalisierung des koreanischen Won, mit einem Fahrplan für die erste Jahreshälfte, um die Verfügbarkeit und Nachfrage des Won durch Offshore-Finanzierungen zu erhöhen. Dieser Schritt folgt auf frühere Bemühungen, die Handelszeiten zu verlängern und ausländischen Institutionen den Handel mit dem Won im Ausland zu ermöglichen, da Südkorea eine Aufnahme in wichtige globale Aktienindizes anstrebt. Das Ministerium plant außerdem die Einführung eines neuen Offshore-Won-Handelssystems, die Lockerung der Meldepflichten und die Vereinfachung des Registrierungsprozesses für Marktteilnehmer, um die Handelsnachfrage durch grenzüberschreitende Zahlungsabwicklungen und Auslandsfinanzierungen zu steigern.