Der Nationale Steuerdienst Südkoreas entwickelt ein KI-System im Wert von 2,2 Millionen US-Dollar, um Kryptowährungstransaktionen zu verfolgen und Steuerhinterziehung zu bekämpfen. Die Fertigstellung ist bis Ende 2026 geplant. Das System wird Transaktionsdaten von Börsen mit Blockchain-Daten integrieren, um verdächtige Aktivitäten wie Geldwäsche und Steuerhinterziehung im Ausland zu identifizieren. Zudem wird die Nachverfolgung auf nicht-verwahrte Wallets ausgeweitet. Die Steuerbehörde arbeitet mit fünf großen Börsen, darunter Upbit und Bithumb, zusammen, um die Implementierungsdetails abzuschließen. Umfassende Steuerrichtlinien werden bis Ende 2026 erwartet. Eine Umfrage der Finanzdienstleistungskommission ergab, dass es in Südkorea über 11 Millionen verifizierte Kryptowährungsinvestoren gibt, obwohl die Wachstumsrate der handelbaren Konten deutlich zurückgegangen ist.