Die Finanzaufsichtsbehörden Südkoreas haben einheitliche und strengere Standards für Verzögerungen bei Kryptowährungsabhebungen eingeführt, um Voice-Phishing zu bekämpfen. Die Financial Services Commission (FSC), der Financial Supervisory Service (FSS) und die Digital Asset Exchange Association (DAXA) haben diese Maßnahmen ergriffen, nachdem Daten gezeigt hatten, dass 59 % der Betrugsfälle durch Ausnahmen bei Abhebungen entstanden sind. Die neuen Regeln sollen die Berechtigung für Ausnahmen bei Abhebungen um über 99 % reduzieren.
Die überarbeiteten Vorschriften zielen darauf ab, Schlupflöcher zu schließen, die von Kriminellen ausgenutzt wurden, um Gelder durch nachlässige Ausnahmestandards zu waschen. Zuvor legten einzelne Börsen ihre eigenen Kriterien für Ausnahmen bei Abhebungen fest, was zu erheblichen Betrugsfällen führte. Von Juni bis September 2025 waren 1.490 von 2.526 betrügerischen Konten von Verzögerungen ausgenommen, was zu Schäden in Höhe von 124 Millionen US-Dollar führte. Das neue Mandat verlangt von den Börsen, strengere Kriterien einzuhalten, einschließlich der Analyse der Transaktionshäufigkeit und der Kontodauer, wobei unter bestimmten Bedingungen keine Ausnahmen erlaubt sind.
Prognosen zufolge wird die Anzahl der Kunden, die für Ausnahmen berechtigt sind, bis Ende 2025 drastisch sinken. Die FSC wird außerdem ein Tracking-System einführen, um Abhebungsdaten zu überwachen und verdächtige Aktivitäten zu identifizieren. Regelmäßige Prüfungen durch den FSS und die DAXA werden die Einhaltung sicherstellen, wobei bei Nichteinhaltung Strafen verhängt werden. Sofortige Abhebungen bleiben für nicht-kriminelle Aktivitäten weiterhin erlaubt.
Südkorea verschärft Regeln für Krypto-Auszahlungen zur Eindämmung von Phishing-Betrug
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