Die Finanzdienstleistungskommission Südkoreas hat eine neue Regelung vorgeschlagen, die die Beteiligung der Hauptaktionäre an den führenden Kryptowährungsbörsen des Landes auf zwischen 15 % und 20 % begrenzen soll. Dieser Vorschlag, der Teil des "Grundgesetzes für digitale Vermögenswerte" ist, das der Nationalversammlung vorgelegt wurde, richtet sich gegen die vier großen Börsen: Upbit, Bithumb, Coinone und Korbit. Die Maßnahme zielt darauf ab, zu verhindern, dass eine kleine Gruppe von Gründern und Aktionären übermäßige Kontrolle über den Betrieb der Börsen ausübt. Sollte die Regelung verabschiedet werden, könnte dies erhebliche Anpassungen der Beteiligungen erzwingen, wie zum Beispiel, dass der Vorsitzende der Muttergesellschaft von Upbit, Song Chi-hyung, möglicherweise etwa 10 % seiner Anteile veräußern muss. Die vorgeschlagenen Änderungen haben in der Branche Bedenken hinsichtlich einer verstärkten staatlichen Intervention im Kryptosektor ausgelöst.