Beamte des südkoreanischen Nationalen Steueramts haben eine Änderung der Strafprozessordnung vorgeschlagen, um die Beschlagnahme von von Privatpersonen gehaltenen virtuellen Vermögenswerten zu erleichtern. Dieser Vorschlag adressiert die Herausforderungen bei der Beschlagnahme digitaler Vermögenswerte, wenn Einzelpersonen private Schlüssel direkt halten, ohne Verwahrung durch Dritte. In einem im Fachjournal Criminal Policy Research veröffentlichten Artikel hoben Beamte, darunter Jang Hee-won, die Notwendigkeit klarer gesetzlicher Bestimmungen hervor, die Art und Menge der zu beschlagnahmenden Vermögenswerte, verifizierte Adressen und Übertragungsmethoden spezifizieren. Der Artikel schlägt vor, dass die Übertragung von Vermögenswerten auf die Wallet einer einzigen Institution Diebstahlrisiken birgt, und plädiert stattdessen für eine gemeinsam vom Gericht und den Ermittlungsbehörden verwaltete Adresse. Dieser gesetzgeberische Schritt zielt darauf ab, den rechtlichen Rahmen für den Umgang mit selbstverwahrten digitalen Vermögenswerten in Strafuntersuchungen zu stärken.