Die Financial Intelligence Unit (FIU) Südkoreas hat vorgeschlagen, die Travel Rule auf Transaktionen mit kleinen Beträgen virtueller Vermögenswerte auszuweiten. Dieser Vorschlag wurde auf der Plenarsitzung der FATF gemacht und unterstreicht die Notwendigkeit, Geldwäscherisiken bei grenzüberschreitenden Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten anzugehen. Die FIU empfiehlt, die Travel Rule sowohl auf die ursprünglichen als auch auf die empfangenden Anbieter von virtuellen Vermögenswertdiensten (VASPs) anzuwenden und ihren Anwendungsbereich auf kleinere Transaktionen zu erweitern.
Der Vorschlag sieht außerdem vor, Transaktionsbeschränkungen für risikoreiche, nicht registrierte VASPs einzuführen und die Identitätsprüfung der Kunden zu verstärken. Diese Initiative steht im Einklang mit den geplanten regulatorischen Änderungen Südkoreas im August, die darauf abzielen, die Transaktionsschwelle für die Travel Rule von 1 Million Won auf unter 1 Million Won zu senken, als Reaktion auf die zunehmende Nutzung von ausländischen und nicht registrierten VASPs durch kriminelle Organisationen.
Südkorea schlägt vor, die Reisevorschrift auf kleine Krypto-Transaktionen auszuweiten
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