Die regierende Demokratische Partei Südkoreas hat einen zweigleisigen Ansatz für die Gesetzgebung zu Stablecoins vorgestellt, der darauf abzielt, finanzielle Stabilität mit technologischer Innovation in Einklang zu bringen. Der vorgeschlagene Gesetzesentwurf umfasst zwei separate Gesetzentwürfe: einen, der mit der Präferenz der Finanzdienstleistungskommission für bankgeführte Konsortien als Hauptemittenten übereinstimmt, und einen weiteren innovationsorientierten Entwurf, der Fintech- und Blockchain-Unternehmen erlaubt, Stablecoins unter modifizierten Vorschriften auszugeben. Diese Strategie adressiert die Spannung zwischen regulatorischer Vorsicht und technologischem Fortschritt.
Der bankzentrierte Gesetzentwurf priorisiert die systemische Stabilität, indem er Kapitalquoten auf Bankebene und eine obligatorische Bankverwahrung der Reserven verlangt. Im Gegensatz dazu schlägt der innovationsorientierte Entwurf einen regulatorischen Sandkasten für Fintech- und Blockchain-Startups vor, mit dem Ziel, regulatorische Arbitrage in permissivere Jurisdiktionen zu verhindern. Die Demokratische Partei plant, diese Gesetzentwürfe Anfang 2025 dem Nationalparlament vorzulegen, wobei die Umsetzung voraussichtlich in Phasen erfolgen wird und Südkoreas Position in der globalen Governance digitaler Vermögenswerte beeinflussen könnte.
Südkorea schlägt Gesetzgebung für Stablecoins mit zwei Wegen für 2025 vor
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