Die südkoreanische Finanzdienstleistungskommission (FSC) schlägt neue Vorschriften vor, die Geldstrafen von bis zu 10 % des Umsatzes für Kryptowährungsbörsen vorsehen, die Sicherheitsverletzungen erleiden. Dieser Schritt, berichtet von MTN News, stellt einen der strengsten Ansätze zur Verantwortlichkeit von Krypto-Börsen weltweit dar und könnte die regulatorischen Standards in anderen Ländern beeinflussen.
Der vorgeschlagene Rahmen würde die Börsen strikt für Verluste der Kunden durch Hackerangriffe haftbar machen, unabhängig von den ergriffenen Präventivmaßnahmen. Dies hat Kritik aus der Kryptoindustrie ausgelöst, die argumentiert, dass die Strafen im Vergleich zu denen für traditionelle Finanzinstitute übermäßig seien und Innovation sowie Wettbewerb potenziell behindern könnten.
Der Vorschlag Südkoreas erfolgt vor dem Hintergrund hochkarätiger Börsenhacks und zielt darauf ab, den Verbraucherschutz in einem der aktivsten Kryptomärkte der Welt zu verbessern. Der endgültige regulatorische Rahmen soll voraussichtlich Ende 2025 fertiggestellt werden und hat erhebliche Auswirkungen auf das globale Ökosystem digitaler Vermögenswerte.
Südkorea schlägt 10 % Umsatzstrafen für gehackte Krypto-Börsen vor
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