Die Finanzdienstleistungskommission Südkoreas (FSC) hat vorgeschrieben, dass lokale Kryptowährungsbörsen bis Ende Mai ein System einführen müssen, das interne Konten alle fünf Minuten mit den tatsächlichen Krypto-Asset-Beständen abgleicht. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Transparenz und Sicherheit im Kryptomarkt zu erhöhen. Die Börsen sind außerdem verpflichtet, täglich die Salden der Vermögensabgleiche öffentlich offenzulegen und sich monatlichen externen Prüfungen durch Wirtschaftsprüfungsgesellschaften zu unterziehen. Derzeit führen drei der fünf großen Börsen in Südkorea Vermögensabgleiche im 24-Stunden-Rhythmus durch, während die übrigen zwei in Intervallen zwischen fünf und zehn Minuten arbeiten. Die Anordnung der FSC folgt auf die Feststellung von Mängeln in den Handelsstopp-Mechanismen der Börsen bei erheblichen Vermögensabweichungen durch die Aufsichtsbehörden.