Die südkoreanische Finanzaufsichtsbehörde (FSS) hat ein umfassendes Überwachungsregime für 37 Milliarden US-Dollar an ausländischen privaten Schuldeninvestitionen angekündigt. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund von Bedenken über das schnelle Wachstum der Offshore-Private-Debt-Exponierung, die die FSS als potenzielles Risiko für das koreanische Finanzsystem betrachtet. Die Initiative folgt auf Liquiditätsprobleme bei Fonds, die mit Blue Owl Capital verbunden sind, was die FSS dazu veranlasste, strengere Offenlegungspflichten einzuführen und Inspektionen durchzuführen. Koreanische Institutionen, getrieben von niedrigen inländischen Zinssätzen, haben zunehmend in globale Private-Credit-Fonds investiert, die von Unternehmen wie Blackstone und BlackRock verwaltet werden. Die neuen Maßnahmen der FSS zielen darauf ab, Transparenz zu gewährleisten und Investoren, insbesondere Privatanleger, vor potenziellen Risiken im Zusammenhang mit diesen Investitionen zu schützen. Die erhöhten Compliance-Anforderungen könnten zu höheren Kosten für Unternehmen führen und den Kapitalfluss aus Korea in globale Private-Credit-Fonds verlangsamen, da sich die Institutionen an die neue regulatorische Landschaft anpassen.