Südkoreanische Staatsanwälte haben ihre erste Klage gemäß dem Gesetz zum Schutz von Nutzern virtueller Vermögenswerte eingeleitet, die sich gegen ein Rug-Pull-Schema mit dem Memecoin CatFi auf der Solana-Blockchain richtet. Die Staatsanwaltschaft des südlichen Bezirks von Seoul hat fünf Personen angeklagt, die angeblich CatFi im Februar 2025 auf der Plattform Pump.fun erstellt und nach einem kurzen Preisanstieg ihre Bestände verkauft haben, was zu einem Wertverfall führte. Das Schema soll 256 Investoren betroffen haben, was zu Verlusten von etwa 900 Millionen koreanischen Won (600.000 US-Dollar) führte, während die Verdächtigen einen Gewinn von über 400 Millionen Won (267.000 US-Dollar) erzielten. Dieser Fall markiert die erste Anwendung des neuen südkoreanischen Gesetzes zur Verfolgung von Kryptowährungsdelikten im Kontext dezentralen Handels. Die Maßnahme der Staatsanwaltschaft unterstreicht die rechtlichen Konsequenzen von Rug-Pull-Aktivitäten, die zuvor oft ungestraft blieben. Nach der Bekanntgabe stieg die Marktkapitalisierung von CatFi von 2.350 auf 167.000 US-Dollar, obwohl sie deutlich unter dem Höchststand vom Februar 2025 blieb. Der Fall verdeutlicht das Potenzial für Preisvolatilität im Solana-Memecoin-Markt angesichts der rechtlichen Prüfung.