Der Gouverneur der Südafrikanischen Reservebank, Lesetja Kganyago, hat davor gewarnt, dass die zunehmende Nutzung von Stablecoins ein "Fragmentierungs"-Risiko für Kryptowährungen darstellen könnte. Auf dem Warwick Economic Summit 2026 betonte Kganyago die Pflicht der Zentralbank, die monetäre Einheit zu bewahren und einen erschwinglichen öffentlichen Zugang zur Währung sicherzustellen. Er stellte fest, dass die Entwicklung von Stablecoins diese Ziele infrage stellen könnte, da sie in Südafrika zunehmend als Kryptowährungen mit geringer Volatilität verwendet werden. Kganyago hob hervor, dass die Südafrikanische Reservebank bereits im November 2025 vor den finanziellen Risiken im Zusammenhang mit dem Mangel an Regulierung von Stablecoins gewarnt hatte. Er betonte auch die Notwendigkeit, dass die Zentralbank auf vielfältige Finanzmodelle angewiesen ist, um Veränderungen angesichts zunehmender globaler Unsicherheiten und steigender US-Zölle zu bewältigen.