Südafrika entwickelt seinen regulatorischen Rahmen für Kryptowährungen weiter und legt dabei den Schwerpunkt auf grenzüberschreitende Transaktionen statt auf Eigentumsbeschränkungen. Das südafrikanische Finanzministerium und die Zentralbank stellten klar, dass die neuen Vorschriften Krypto-Asset-Bestände weder kriminalisieren noch rückwirkend anwenden werden. Die öffentliche Kommentierungsfrist für diese Vorschriften wurde bis zum 30. Juni 2026 verlängert, um weitere Beiträge zu ermöglichen. Ein Entwurf eines Rahmenhandbuchs wird voraussichtlich veröffentlicht, der die Definition grenzüberschreitender Krypto-Transaktionen und die Verantwortlichkeiten autorisierter Krypto-Asset-Dienstleister detailliert beschreibt. Dieser Schritt folgt der Anforderung Südafrikas, dass Krypto-Asset-Dienstleister sich bei der Financial Conduct Authority registrieren müssen, da das Land laut einem Bericht von Chainalysis weiterhin eine bedeutende Rolle auf dem afrikanischen Kryptomarkt spielt.