Anatoly Yakovenko, Mitbegründer von Solana Labs, hat eine deutliche Warnung bezüglich der Quanten-Sicherheit von Ethereum Layer-2-Lösungen (L2s) ausgesprochen. Yakovenko betonte, dass diese L2s, die auf ECDSA-Signaturen basieren, anfällig für Quantenangriffe sind, und forderte die Nutzer auf, "alle Hoffnung aufzugeben." Dies geschieht, während Solana seine Falcon-512 Post-Quanten-Signaturverifikation präsentiert und sich als führend in der quantenresistenten Blockchain-Technologie positioniert. Ethereum L2s, einschließlich populärer zkEVM-Rollups wie Arbitrum und Optimism, bleiben aufgrund ihrer Abhängigkeit von kryptografischen Primitiven, die für Quantencomputing anfällig sind, exponiert. Das potenzielle Risiko des "Jetzt ernten, später entschlüsseln" könnte zukünftigen Quantencomputern ermöglichen, private Schlüssel abzuleiten, was eine erhebliche Bedrohung für die Sicherheit der Gelder darstellt. Im Gegensatz dazu macht Solana mit der Implementierung von Falcon-512 Fortschritte und strebt eine schrittweise Einführung der quantensicheren Verifikation im gesamten Netzwerk an. Während die Kryptoindustrie in Richtung Quanten-Sicherheit voranschreitet, plant Ethereum, bis 2029 quantenbereit zu sein, während andere große Kryptowährungen wie Algorand und Cardano ebenfalls Fortschritte in der Post-Quanten-Entwicklung machen. Globale regulatorische Rahmenbedingungen treiben die Einführung von Quanten-Sicherheit voran, wobei bis 2035 bedeutende Infrastrukturänderungen erwartet werden.