Ein Gericht in Barcelona ermittelt gegen sechs ehemalige Spieler des Sevilla FC wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung am Betrug mit dem Shirtum-Krypto-Projekt, bei dem Investoren Berichten zufolge um über 24 Millionen Euro betrogen wurden. Die Strafanzeige wirft dem Projekt vor, gefälschte NFTs verkauft und Token manipuliert zu haben. Zu den genannten Spielern gehören Papu Gómez, Lucas Ocampos, Ivan Rakitić, Nico Pareja, Alberto Moreno und Javier Saviola. Weitere Personen, Diego Perotti und Marcelo Guedes, sind ebenfalls in die Förderung des Projekts verwickelt. Dreizehn spanische Investoren haben Klage eingereicht und behaupten, vollständige Verluste erlitten zu haben. Shirtum wurde als Plattform für digitale Fußball-Sammelobjekte vermarktet und bot "kinematische NFTs" zu einem Preis von jeweils 450 Euro an. Diese NFTs wurden jedoch angeblich nie auf einer Blockchain geprägt und waren nicht übertragbar. Darüber hinaus wurden von den Investoren etwa 3 Millionen Euro in BNB für die App-Entwicklung gesammelt, doch die versprochenen Anwendungen wurden nie gestartet und die Gelder sind nicht nachvollziehbar.