Sechs Bitcoin-Wallets, die mehr als ein Jahrzehnt lang inaktiv gewesen waren, transferierten zwischen dem 16. und 26. August zusammen 553,59 BTC. Die Bestände waren zum Zeitpunkt der Transaktionen rund 40,15 Millionen US-Dollar wert. Den von Decrypt zitierten Tracking-Daten von Galaxy Research zufolge stammten die Wallets aus den Jahren 2011 bis 2014. Das älteste Wallet war seit Juni 2011, also seit 15,1 Jahren, inaktiv und bewegte 8,54 BTC. Ein weiteres Wallet, das 14 Jahre lang inaktiv war, transferierte 212 BTC im Wert von rund 13,66 Millionen US-Dollar, während die jüngste Transaktion 40 BTC aus einem Wallet umfasste, das seit 14,2 Jahren inaktiv war. Diese Überweisung ging an eine Adresse, die als zu dem deutschen Krypto-Verwahrer Boerse Stuttgart Digital gehörig gekennzeichnet war. Galaxy Research erklärte, dass zwei der Wallets mit dem Label „Salomon Client Dusted“ versehen waren, was sie mit einem Rechtsstreit im New Yorker „John Doe“-Verfahren in Verbindung bringt, bei dem versucht wurde, 39.069 lange ruhende Bitcoin-Adressen zu beanspruchen. Jüngste Sicherheitsvorfälle bei Hardware-Wallets könnten einige Langzeitinhaber ebenfalls dazu veranlasst haben, Gelder zu bewegen, auch wenn der genaue Grund bislang unbestätigt bleibt.