Die Silberpreise sind auf 103,30 US-Dollar pro Unze gestiegen und markieren damit einen historischen Sprung in den dreistelligen Bereich. Der Verkauf von physischen Silberbarren gestaltet sich jedoch als schwierig, wie ein viraler Beitrag des X-Accounts Stoic Trader zeigt. Der Account behauptete, Händler würden für seine 1.000 Unzen Silber 30 % unter dem Spotpreis bieten, was in den sozialen Medien eine Debatte auslöste. Untersuchungen von Silberhändlern in Massachusetts, Florida, Texas und Connecticut ergaben, dass Händler zwar bereit sind, Silber zu kaufen, jedoch US-geprägte Eagles und größere Mengen bevorzugen. Die Abschläge lagen zwischen 8 % und 17,7 % unter dem Spotpreis, wobei Texas die niedrigsten Preise bot. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass physisches Silber zwar verkäuflich ist, Verkäufer jedoch mit Abschlägen rechnen und Produkttyp sowie Standort bei Preisverhandlungen berücksichtigen sollten.