Die Polizei in Shanghai teilte mit, sie habe ein großes Untergrundbankennetz zerschlagen, das virtuelle Währungen nutzte, um illegale grenzüberschreitende Devisenabwicklungen zu ermöglichen. Dabei seien fast 20 Milliarden Yuan betroffen gewesen und 19 Verdächtige festgenommen worden. Ermittler erklärten, die von einem Verdächtigen mit dem Familiennamen Liu geführte Gruppe habe seit August 2024 mit einer Transferkette „RMB – virtuelle Währung – Fremdwährung“ gearbeitet, um Währungsumtauschgeschäfte abzuwickeln und Servicegebühren zu kassieren.
Die Polizei zerschlug zudem einen weiteren Fall illegaler grenzüberschreitender Zahlungs- und Abwicklungsdienste unter Einsatz virtueller Währungen. Dabei soll eine Bande eine Plattform für grenzüberschreitende Überweisungen, Währungsumtausch sowie die Ausgabe und Abwicklung virtueller Kreditkarten betrieben haben. Nach Angaben der Behörden erzielte das System Gewinne durch Aufladungen mit virtueller Währung, Mehrwährungs-Wechseldienste sowie die Ausgabe virtueller Kreditkarten. In diesem Fall seien mehr als 200 Millionen Yuan betroffen gewesen und neun Personen festgenommen worden.
Seit Jahresbeginn habe die Polizei in Shanghai mehrere neue Fälle von Wirtschaftskriminalität im Zusammenhang mit virtuellen Währungen aufgeklärt, insgesamt mehr als 70 Verdächtige festgenommen und in diesen Fällen zusammen mehr als 20 Milliarden Yuan aufgedeckt.
Shanghaier Polizei zerschlägt mit virtueller Währung verbundenen Untergrund-Bankring im Wert von fast 20 Milliarden Yuan
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