Die Volksstaatsanwaltschaft des Bezirks Jing'an in Shanghai hat erfolgreich eine kriminelle Bande verfolgt, die in illegale Devisenumrechnung durch grenzüberschreitende virtuelle Währungsabstimmung verwickelt war. Die Bande operierte unter dem Deckmantel von ausländischen "Privatbanken" und nutzte ein "RMB—Virtuelle Währung—Devisen"-Modell, um illegale Währungsumtauschdienste anzubieten. Diese Dienste richteten sich an vermögende Kunden, die Mittel für den Kauf von Immobilien im Ausland, Einwanderung oder Auslandsstudium suchten, und verlangten eine Servicegebühr von 3 %. Über einen Zeitraum von drei Jahren umfasste die Operation mehr als 200 Millionen Yuan. Am 10. Juni 2026 verurteilte das Gericht fünf Personen zu Freiheitsstrafen von sechs Jahren bis zu zweieinhalb Jahren sowie zu Geldstrafen zwischen 1,5 Millionen Yuan und 300.000 Yuan. Vier weitere wurden aufgrund geringfügiger Beteiligung nicht strafrechtlich verfolgt. Die Shanghaier Niederlassung der Staatlichen Devisenverwaltung hat gegen die nicht verfolgten Personen Verwaltungsuntersuchungen eingeleitet, mit dem Ziel, einen umfassenden Rahmen für "strafrechtliche Verantwortlichkeit + administrative Strafen" im Bereich der grenzüberschreitenden Finanzaufsicht zu etablieren.