Das Zweite Zwischeninstanzliche Volksgericht von Shanghai hat kürzlich ein Seminar zum Thema "Einheitliche Anwendung des Rechts bei Fällen von Straftaten mit virtuellen Währungen" abgeschlossen. Wichtige Diskussionen umfassten die Bewertung des "subjektiven Wissens" bei Geldwäschereidelikten im Zusammenhang mit virtuellen Währungen, wobei die Notwendigkeit einer umfassenden Bewertung betont wurde, um ungerechtfertigte Schuldzuweisungen zu vermeiden. Das Seminar stellte außerdem klar, dass Geldwäschereidelikte vollendet sind, wenn Handlungen die Herkunft und die Art der kriminellen Erlöse verbergen oder verschleiern, und unterstrich die Bedeutung einer strengen Rechtsdurchsetzung zum Schutz der nationalen Finanzsicherheit. Darüber hinaus behandelte das Seminar illegale Geschäftstätigkeiten im Zusammenhang mit virtuellen Währungen. Es wurde festgestellt, dass das persönliche Halten oder der Handel mit virtuellen Währungen in der Regel keine illegalen Geschäftstätigkeiten darstellt. Personen, die jedoch wissentlich anderen bei illegalen Devisentransaktionen über virtuelle Währungen helfen, können bei schwerwiegenden Umständen als Mittäter betrachtet werden.