Der Finanzausschuss des Senats wird den CLARITY Act überprüfen, wobei der Schwerpunkt auf den Vorschriften für Stablecoins liegt. Eine Überarbeitung ist für die Woche vom 11. Mai geplant. Eine Koalition großer Bankengruppen setzt sich gegen Bestimmungen ein, die es Stablecoin-Emittenten erlauben würden, zinsähnliche Zahlungen anzubieten, da befürchtet wird, dass diese Sparkonten ähneln könnten. Die Senatoren Thom Tillis und Angela Alsobrooks haben einen parteiübergreifenden Kompromiss ausgehandelt, der passive Erträge auf Zahlungstablecoins verbietet, während aktivitätsbasierte Belohnungen erlaubt bleiben. Die gesetzgeberische Initiative zielt darauf ab, einen einheitlichen bundesweiten Rahmen für Stablecoin-Emittenten zu schaffen und damit das derzeitige Flickwerk von bundesstaatlichen Vorschriften zu ersetzen. Der CLARITY Act wurde bereits mit parteiübergreifender Unterstützung vom Repräsentantenhaus verabschiedet und soll Mitte Mai im Senat behandelt werden. Das Ergebnis könnte erheblichen Einfluss darauf haben, wie Stablecoin-Emittenten wie Circle und Tether auf dem Markt konkurrieren, insbesondere im Hinblick auf ertragsbringende Produkte.