Die SEC hat in Zusammenarbeit mit der CFTC am 19. März neue Leitlinien veröffentlicht, die darauf abzielen, die Anwendung der Wertpapiergesetze auf digitale Vermögenswerte zu klären. Obwohl die Leitlinien eine Verbesserung gegenüber früheren Ansätzen darstellen, insbesondere in Bereichen wie Staking und Meme-Coins, gehen sie nicht ausreichend auf kritische Branchenbedenken ein. Die Leitlinien bekräftigen, dass die meisten digitalen Vermögenswerte keine Investmentverträge sind, bleiben jedoch vage darüber, wann der Verkauf eines digitalen Vermögenswerts als Investmentvertrag gilt, der den Wertpapiergesetzen unterliegt.
Die Auslegung des Howey-Tests durch die SEC erlaubt weiterhin eine breite Interpretation, was potenziell zukünftige Durchsetzungsmaßnahmen auf der Grundlage öffentlicher Aussagen anstelle konkreter vertraglicher Verpflichtungen ermöglicht. Darüber hinaus fehlt es den Leitlinien an Klarheit bezüglich des Handels auf dem Sekundärmarkt, wodurch Fragen zur Anwendung der Wertpapiergesetze auf diese Transaktionen offenbleiben. Die Kryptoindustrie wird ermutigt, der SEC Feedback zu geben, um klarere und eindeutigere regulatorische Rahmenbedingungen zu fördern.
Neue Krypto-Richtlinien der SEC lassen wichtige Branchenbedenken ungelöst
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