Die US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) hat eine langjährige Regel abgeschafft, die Unternehmen und Einzelpersonen untersagte, Vorwürfe in Vergleichen öffentlich zu bestreiten. Die am 18. Mai angekündigte Änderung erlaubt es den Parteien, SEC-Ansprüche anzufechten, ohne ein Fehlverhalten zuzugeben, was sowohl neue als auch historische Fälle betrifft. Dies stellt eine bedeutende Abkehr von der Regel von 1972 dar, die die öffentliche Bestreitung von Vorwürfen einschränkte. Die Änderung der Richtlinie wird voraussichtlich Unternehmen aus dem Kryptowährungsbereich wie Ripple betreffen, die zuvor rechtlichen Herausforderungen durch die SEC gegenüberstanden. Die neue Regel erlaubt es diesen Unternehmen, die Darstellung der SEC nach einem Vergleich öffentlich anzufechten, ohne gegen die Vereinbarungsbedingungen zu verstoßen. SEC-Kommissarin Hester Peirce unterstützt diesen Schritt und betont, dass er die Rechenschaftspflicht und Transparenz verbessert, indem er öffentliche Kritik an Regulierungsbehörden ermöglicht.