Die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) hat bedeutende regulatorische Leitlinien zu digitalen Vermögenswerten veröffentlicht, die einen Wandel von früheren ablehnenden Haltungen hin zu einem strukturierteren und transparenteren Ansatz signalisieren. Alex Thorn, Leiter der Forschung bei Galaxy, hob vier wesentliche Änderungen in den neuen Leitlinien hervor: Nicht-Wertpapier-Token können nun nach Verpflichtungen des Emittenten frei auf Sekundärmärkten gehandelt werden, das Kriterium der "vollständigen Dezentralisierung" wurde entfernt, eine Safe-Harbor-Klausel für Aktivitäten wie Airdrops und Staking wurde eingeführt, und der Fokus wurde auf Emittentenverpflichtungen statt auf Spekulationen Dritter verengt. Thorn betonte auch die Bedeutung des CLARITY Act, der darauf abzielt, einen dauerhaften rechtlichen Schutz für Krypto-Assets zu bieten und so langfristiges Wachstum am US-Kapitalmarkt zu fördern. Dieses regulatorische Update markiert einen entscheidenden Moment für die digitale Vermögenswerte-Branche, da es klarere Compliance-Wege bietet und potenziell das Marktvertrauen stärkt.