Die US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) erwägt neue Rahmenwerke für blockchain-basierte Wertpapiere, was auf mögliche Pilotprogramme und Ausnahmen für den Handel mit tokenisierten Aktien hinweist. Während einer kürzlichen Sitzung des Investor Advisory Committee der SEC diskutierten Vorsitzender Paul S. Atkins und die Kommissare Hester M. Peirce und Mark T. Uyeda die Tokenisierung von Aktienwertpapieren. Atkins betonte die Rolle des Ausschusses bei der Beratung zu regulatorischen Ansätzen und hob das Potenzial der Tokenisierung hervor, die Abwicklungseffizienz zu verbessern und Risiken zu reduzieren. Kommissarin Peirce skizzierte Pläne für eine Innovationsausnahme, um den begrenzten Handel mit tokenisierten Wertpapieren zu erleichtern und kontrollierte Experimente zu ermöglichen. Sie stellte Fragen zu den bestehenden Offenlegungspflichten und den Auswirkungen der Blockchain auf die aktuellen Marktstrukturen. Kommissar Uyeda bemerkte, dass die Tokenisierung eine bedeutende Innovation sein könnte, vergleichbar mit früheren Entwicklungen wie Geldmarktfonds und ETFs, die zunächst SEC-Ausnahmen benötigten. Die Erforschung tokenisierter Aktien durch die SEC könnte die Art und Weise, wie Aktien gehandelt und abgewickelt werden, grundlegend verändern und möglicherweise die Abhängigkeit von traditionellen Vermittlern verringern.