Die US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) hat den Start der ersten börsengehandelten Fonds (ETFs) verzögert, die mit Prognosemarkt-Eventverträgen verbunden sind. Dies betrifft über zwei Dutzend vorgeschlagene ETFs von Roundhill Investments, GraniteShares und Bitwise. Die SEC hat zusätzliche Informationen zur Produktstruktur und zu den Offenlegungen angefordert, was die anhaltende regulatorische Prüfung von Prognosemärkten in den USA widerspiegelt.
Diese im Februar eingereichten ETFs zielen darauf ab, eine Exponierung gegenüber binären Ergebnissen zu bieten, die an Ereignisse wie Wahlen und die Veröffentlichung wirtschaftlicher Daten gebunden sind. Die Verzögerung folgt auf eine 75-tägige Prüfungsphase und hebt Bedenken hinsichtlich Insiderhandel, Ethik und potenzieller Marktmanipulation hervor. Die Aufforderung der SEC zu weiteren Informationen wird als ein prozeduraler Schritt gesehen, um die Übereinstimmung mit dem Anlegerschutz und den Wertpapiergesetzen sicherzustellen.
Die vorgeschlagenen Fonds würden binäre Ereignisresultate mittels Derivaten abbilden, die die Quoten der zugrunde liegenden Verträge widerspiegeln, die auf von der CFTC regulierten Plattformen gehandelt werden. Die Emittenten haben die einzigartigen Risiken dieser Investitionen betont, einschließlich erheblicher Verluste und Bewertungsunsicherheiten. Die Pause der SEC unterstreicht die Bedeutung einer rigorosen Governance und einer transparenten Datenbeschaffung für diese unkonventionellen Vermögenswerte.
SEC verschiebt Einführung von Prediction Market ETFs wegen regulatorischer Prüfung
Haftungsausschluss: Die auf Phemex News bereitgestellten Inhalte dienen nur zu Informationszwecken.Wir garantieren nicht die Qualität, Genauigkeit oder Vollständigkeit der Informationen aus Drittquellen.Die Inhalte auf dieser Seite stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar.Wir empfehlen dringend, eigene Recherchen durchzuführen und einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren, bevor Sie Anlageentscheidungen treffen.
