Die US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) hat den Vorschlag der Nasdaq genehmigt, bar abgerechnete Bitcoin-Indexoptionen an der Philadelphia Stock Exchange einzuführen. Diese Optionen, die unter dem Ticker QBTC gehandelt werden, bieten eine Exponierung gegenüber Bitcoin-Preisschwankungen, ohne dass ein direkter Besitz oder eine physische Lieferung erforderlich ist. Der Handel kann jedoch erst beginnen, wenn die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) eine Ausnahmeregelung erteilt, da Bitcoin unter der Aufsicht der CFTC als Ware behandelt wird. Die genehmigten europäisch gestalteten Kontrakte sind an den Nasdaq Bitcoin Index gekoppelt, der alle 200 Millisekunden mit Daten von großen Kryptowährungsbörsen aktualisiert wird. Die Entscheidung der SEC spiegelt eine Wende in der Kryptopolitik unter Vorsitzendem Paul Atkins wider, der sich für klarere Vorschriften für digitale Vermögenswerte einsetzt. Die SEC legte außerdem ein Positionslimit von 24.000 Kontrakten pro Seite fest, was etwa 0,12 % des Bitcoin-Angebots entspricht. Diese Entwicklung stellt einen bedeutenden Schritt im regulierten Bitcoin-Handel dar, vorbehaltlich der endgültigen Genehmigung durch die CFTC.