Die US-amerikanische Commodity Futures Trading Commission (CFTC) und die Securities and Exchange Commission (SEC) verstärken ihre Koordinationsbemühungen, um die zunehmende Überschneidung zwischen Krypto-, Wertpapier- und Derivatemärkten anzugehen. CFTC-Vorsitzender Michael S. Selig kündigte am 12. Mai an, dass die Behörden gemeinsam an der regulatorischen Aufsicht, der Regelsetzung und der Angleichung der Durchsetzung arbeiten. Diese Initiative umfasst ein Memorandum of Understanding, die Teilnahme am Projekt Crypto der SEC sowie die Entwicklung einer Krypto-Asset-Taxonomie zur Verbesserung der regulatorischen Klarheit. Selig betonte die Bedeutung der Verringerung der Lücken zwischen den Regelwerken der CFTC und der SEC, da sich Wertpapier- und Derivateaktivitäten zunehmend überschneiden. Die Behörden gleichen auch ihre Anforderungen an die Swap-Berichterstattung an und führen gemeinsame Aufforderungen zur Stellungnahme zu Portfolio-Margining und Swap-Datenberichterstattung durch. Diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Compliance-Bemühungen zu straffen und die regulatorische Effektivität über sich überschneidende Zuständigkeitsbereiche hinweg zu verbessern, was potenziell die Compliance-Hürden für Unternehmen verringert. Darüber hinaus werden Selbstregulierungsorganisationen wie FINRA und die National Futures Association (NFA) ermutigt, ihre Aufsicht anzugleichen, da sich die Marktaktivitäten sowohl auf Wertpapiere als auch auf Rohstoffderivate erstrecken. Selig hob die Notwendigkeit koordinierter Prüfungen und gemeinsamer Überwachungspraktiken hervor, um überlappende Verpflichtungen effizient zu verwalten, und stellte die Bemühungen als Zusammenarbeit statt als Konsolidierung dar.