Saxo Bank hat eine wegweisende Analyse veröffentlicht, die darauf hinweist, dass Kryptowährungen sich von Absicherungsinstrumenten zu primär risikobehafteten Vermögenswerten entwickelt haben. Die Forschung der dänischen Investmentbank hebt eine zunehmende Korrelation zwischen digitalen Vermögenswerten und traditionellen Aktienmärkten hervor, eine Verschiebung, die sich seit 2024 verstärkt hat. Diese Veränderung wird auf eine erhöhte institutionelle Beteiligung, sich wandelnde makroökonomische Bedingungen und regulatorische Entwicklungen zurückgeführt. Die Analyse zeigt, dass sich die Bewegungen von Kryptowährungen nun eng an der Entwicklung der Aktienmärkte orientieren, was die Vorstellung von digitalen Vermögenswerten als unabhängige Wertaufbewahrungsmittel infrage stellt. Die Daten von Saxo Bank zeigen, dass Abflüsse aus ETFs oft mit Kursrückgängen bei Kryptowährungen zusammenfallen, was ihre Reaktion auf traditionelle Marktsignale weiter verdeutlicht. Die Bank rät Anlegern, ihre Kryptowährungsallokationen innerhalb ihrer risikobehafteten Portfolios zu überdenken und betont die Bedeutung von Liquiditäts- und Korrelationsanalysen bei der strategischen Planung. Die Erkenntnisse von Saxo Bank unterstreichen die Notwendigkeit für Anleger, ihre Strategien anzupassen und Kryptowährungen als Teil des gesamten Risikomanagements statt als Absicherungsinstrumente zu behandeln. Diese Einschätzung spiegelt bedeutende Veränderungen in den Marktdynamiken wider, die durch institutionelle Adoption und regulatorische Klarheit vorangetrieben wurden und die Rolle digitaler Vermögenswerte in diversifizierten Portfolios neu gestaltet haben.