Vor sechzehn Jahren sprach Satoshi Nakamoto das Problem verlorener Bitcoins an und schlug vor, dass solche Verluste allen Inhabern zugutekommen, indem sie den Wert der verbleibenden Münzen erhöhen. Dieser historische Kommentar ist wieder aufgetaucht, als eine anonyme Person und ihr Unternehmen mit Sitz in Wyoming vor einem Gericht in New York eine Entscheidung anstreben, um Satoshis Bitcoin-Bestände als "verlorenes Eigentum" einzustufen. Die rechtliche Auseinandersetzung könnte den Status von selbstverwahrten Bitcoin-Vermögenswerten neu definieren und die laufenden Diskussionen darüber anheizen, ob ruhende Kryptowährungsadressen als nicht beanspruchte Vermögenswerte betrachtet werden sollten. Das Ergebnis dieses Falls könnte erhebliche Auswirkungen auf die Kryptowährungsgemeinschaft und die Vermögensverwaltungspraktiken haben.