Samsung, SK Hynix und Micron sehen sich einer Sammelklage vor dem US-Bezirksgericht für den nördlichen Bezirk von Kalifornien gegenüber, in der sie beschuldigt werden, die Versorgung und Preise von DRAM manipuliert zu haben. Die Klage wurde von 14 Verbrauchern und drei kleinen Unternehmen eingereicht und behauptet, dass die Unternehmen seit 2022 gemeinsam die Speicherpreise um etwa 700 % in die Höhe getrieben haben, wobei der Übergang zu High Bandwidth Memory (HBM) als Vorwand genutzt wurde, um das Angebot von DDR3 und DDR4 zu reduzieren.
Die Kläger argumentieren, dass diese Manipulation wirtschaftliche Logik ignorierte und verweisen auf die gestiegenen Preise von Apple für iPads und Macs als Beweis für die Auswirkungen auf nachgelagerte Produkte. Sollte die Klage erfolgreich sein, könnten die Unternehmen mit dreifachen Schadensersatzforderungen konfrontiert werden, was potenziell alle DRAM-Käufer betreffen würde. Diese rechtliche Maßnahme folgt auf frühere Geldstrafen wegen Preisabsprachen gegen Samsung und SK Hynix in den frühen 2000er Jahren. Analysten von Jefferies prognostizieren weiterhin steigende Preise, wobei ein signifikanter Rückgang erst ab 2028 erwartet wird.
Samsung, SK Hynix und Micron wegen angeblicher DRAM-Preismanipulation verklagt
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