Sam Bankman-Fried, ehemaliger CEO von FTX, hat seinen Antrag auf ein neues Verfahren in seinem Strafverfahren zurückgezogen, obwohl seine Berufung gegen seine Verurteilung und die 25-jährige Haftstrafe weiterhin anhängig ist. Die Entscheidung wurde beim US-Bezirksgericht für den südlichen Bezirk von New York eingereicht, wo Bankman-Fried auf die Anfrage von Richter Lewis Kaplan bezüglich der Unabhängigkeit seiner rechtlichen Eingaben antwortete. Bankman-Fried bestätigte, dass er den Antrag selbst verfasst, aber seine Eltern konsultiert habe, was zu einem vorübergehenden Rückzug des Antrags führte. Bankman-Fried, der 2023 wegen Betrugs im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch von FTX verurteilt wurde, verbüßt seine Strafe in Kalifornien. Er plant, seinen Antrag auf ein neues Verfahren möglicherweise nach Abschluss seiner Berufung und eines separaten Antrags auf Abberufung des Richters erneut einzureichen. Trotz seiner rechtlichen Herausforderungen bleibt Bankman-Fried weiterhin öffentlich, spekuliert sogar über eine Präsidialbegnadigung, obwohl Donald Trump solche Möglichkeiten Berichten zufolge ausgeschlossen hat.