Die russische Staatsduma wird am 21. Juli die zweite und dritte Lesung eines bedeutenden Gesetzesentwurfs zur Regulierung von Kryptowährungen durchführen. Eingebracht von Anatoly Aksakov, Vorsitzender des Finanzausschusses, zielt der Gesetzentwurf darauf ab, einen rechtlichen Rahmen für die Nutzung von Kryptowährungen in Russland zu schaffen, um Betrug und illegale Aktivitäten einzudämmen. Nach den vorgeschlagenen Regelungen dürfen sowohl qualifizierte als auch gewöhnliche Investoren hochliquide Krypto-Assets erwerben, wie sie gesetzlich definiert sind. Gewöhnliche Investoren müssen jedoch einen Test bestehen und unterliegen einem jährlichen Kauflimit von 300.000 Rubel pro Vermittlerinstitut, entsprechend dem regulatorischen Konzept der russischen Zentralbank.