Der russische Föderale Sicherheitsdienst (FSB) hat drei Blogger von Telegram-Investmentkanälen festgenommen, die beschuldigt werden, die Aktien von 19 Unternehmen an der Moskauer Börse durch ein "Pump & Dump"-Schema manipuliert zu haben. Die Operation umfasste über 55.000 illegale Transaktionen. Die russische Zentralbank hat einen Anstieg von Fällen festgestellt, in denen Finanzblogger ihre Follower zum Profit ausnutzen, und hat versprochen, weiterhin gegen solche Marktmanipulationen vorzugehen.
Forschungen der Moskauer Universität zeigen, dass etwa 11 % der Telegram-Investitionssignale direkte Auswirkungen auf die Aktienkursbewegungen haben können. Darüber hinaus verlassen sich über 60 % der Privatanleger auf dem russischen Markt stark auf Signale aus sozialen Medien für ihre Handelsentscheidungen.
Russischer FSB verhaftet Telegram-Blogger wegen Aktienmanipulation
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