Die russische Staatsduma hat die erste Lesung eines Gesetzesentwurfs verabschiedet, der strafrechtliche Sanktionen für illegale Aktivitäten im Bereich des Kryptowährungshandels vorsieht. Die Gesetzgebung mit dem Titel "Über die illegale Organisation des Umlaufs digitaler Vermögenswerte" richtet sich gegen Börsen, die ohne staatliche Registrierung und Lizenzierung tätig sind. Täter können mit Geldstrafen von 100.000 bis 300.000 Rubel oder Strafen in Höhe von ein bis zwei Jahresgehältern belegt werden. Darüber hinaus können Gerichte Zwangsarbeit oder Freiheitsstrafen von bis zu vier Jahren verhängen, zusätzlich zu einer Geldstrafe von bis zu 80.000 Rubel.
Bei Straftaten, die organisierte Gruppen betreffen oder bei denen ein Einkommen von mehr als 3,5 Millionen Rubel erzielt wird, erhöht sich die Höchststrafe auf fünf Jahre Haft und eine Geldstrafe von bis zu 1 Million Rubel. Die Strafen sollen am 1. Juli 2027 in Kraft treten. Dieser Schritt folgt früheren Vorschriften, die vorschreiben, dass alle russischen Krypto-Börsen über lizenzierte Finanzinstitute betrieben werden müssen.
Russland schlägt strafrechtliche Sanktionen für nicht lizenzierte Krypto-Börsen vor
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