Nach dem Exploit von Kelp DAO am 18. April zeigten On-Chain-Daten eine erhebliche Bewegung von rsETH-Token zu zentralisierten Börsen. Innerhalb weniger Stunden wurden netto insgesamt 563 rsETH-Token transferiert, was laut Santiment unmittelbare Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Vermögenswerte im Kelp-Ökosystem widerspiegelt. Diese Bewegung unterstreicht die weitreichenden Auswirkungen von Protokollverletzungen auf liquide Restaking-Token wie rsETH, die an EigenLayer-Einlagen gebunden sind. Der Anstieg der Zuflüsse zu den Börsen deutet darauf hin, dass die Inhaber angesichts der Unsicherheit eine Risikominderung priorisierten und sich dafür entschieden, die Token zu Börsen statt zu nicht-kustodialen Wallets zu transferieren. Dieses Verhalten zeigt eine Bereitschaft zum Verkauf, falls sich die Bedingungen weiter verschlechtern. Der Exploit bei Kelp DAO wird weiterhin untersucht, wobei die Art der Sicherheitslücke noch unklar ist. Der Vorfall verdeutlicht die Fragilität des Sektors für liquide Restaking-Token, obwohl Ethereum bei der Entwickleraktivität führend ist und institutionelle Blockchain-Anwendungen separat wachsen.