Robinhood hat sich entschieden, auf einem Ethereum Layer-2-Netzwerk zu entwickeln, anstatt eine neue Layer-1-Blockchain zu starten, und nennt dabei Bedenken hinsichtlich Dezentralisierung und Liquidität. Johann Kerbrat, General Manager von Robinhood Crypto, betonte, dass Ethereums robuste Infrastruktur und die vernetzte Liquidität über EVM-Ökosysteme hinweg entscheidend für ihre Entscheidung waren. Das Unternehmen möchte das etablierte Ethereum-Netzwerk nutzen, um sich auf die Anwendungsentwicklung statt auf die Wartung des Kernnetzwerks zu konzentrieren. Kerbrat hob hervor, dass mehrere Layer-1-Netzwerke außerhalb von Ethereum mit Zentralisierungsproblemen zu kämpfen haben, wobei Validatoren bei Störungen gleichzeitig ihre Systeme neu starten. Dies steht im Gegensatz zur dezentralen Struktur von Ethereum, die Entwicklern eine verlässliche Grundlage bietet. Zudem priorisiert Robinhoods Strategie die Zugänglichkeit und Integration mit bestehenden Finanzsystemen und profitiert von Ethereums umfangreichen Liquiditätsverbindungen. Die Entscheidung spiegelt Robinhoods Ziel wider, offene Finanzsysteme direkt on-chain zu unterstützen, anstatt isolierte Netzwerke.