Robinhood-CEO Vlad Tenev erklärte, das Unternehmen benötige nicht die Zustimmung von AMC, um ein tokenisiertes Produkt aufzulegen, das an die Aktie der Kinokette gekoppelt ist. Damit reagierte er auf den Vorwurf von AMC-CEO Adam Aron, das Produkt habe einen „falschen Markt“ geschaffen, der keinen Bezug zu AMC habe. Aron forderte Robinhood auf, den Handel auszusetzen, und drohte, die Angelegenheit an die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) zu verweisen.
Tenev sagte, börsennotierte Unternehmen kontrollierten die Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit der Ausgabe ihrer Aktien, könnten jedoch nicht jedes von anderen Unternehmen herausgegebene Finanzprodukt kontrollieren, das auf diese Aktien Bezug nimmt. Er erklärte, die Aktien-Token von Robinhood seien im Verhältnis 1:1 durch die zugrunde liegenden Aktien gedeckt, erfüllten die Voraussetzungen von Schuldverschreibungen und gewährten den Inhabern Dividenden, jedoch keine Stimmrechte. Robinhood habe zudem nicht offengelegt, ob es die mit den als Sicherheiten dienenden Aktien verbundenen Stimmrechte ausüben werde. Der Streit hat eine Debatte über den Unterschied zwischen On-Chain-Abbildungen echter Aktien und Derivaten ausgelöst, die lediglich die Aktienkurse nachbilden. Securitize-CEO Carlos Domingo sagte, ein an AMC gekoppelter Token sei kurzzeitig zum etwa 60-Fachen des Referenzkurses der AMC-Aktie gehandelt worden.
Robinhood-Chef sagt, dass die Zustimmung von AMC für den aktiengebundenen Token nicht erforderlich war
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