Steigende Ölpreise, angeheizt durch Konflikte im Nahen Osten, haben zu einer Verringerung der Markterwartungen für Zinssenkungen durch wichtige Zentralbanken geführt, darunter die US-Notenbank Federal Reserve, die Bank of England und die Europäische Zentralbank. Die Wahrscheinlichkeit für drei Zinssenkungen der Fed bis 2026 ist von fast 50 % auf 20 % gesunken. Ebenso haben sich die Erwartungen, dass die Bank of England in diesem Jahr drei Zinssenkungen vornimmt, verringert, wobei die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im März von über 80 % auf 60 % gefallen ist. Auch die erwartete Zinssenkung der Europäischen Zentralbank wurde reduziert, wobei die Märkte nun nur noch eine Senkung um 5 Basispunkte einpreisen.
Die Renditen zweijähriger Staatsanleihen in den USA, Großbritannien und Deutschland sind gestiegen, was eine erhöhte Sensibilität gegenüber geldpolitischen Veränderungen widerspiegelt. Dieser Wandel wird durch einen deutlichen Anstieg der Inflationsindikatoren angetrieben, da Brent-Rohöl seinen größten Preisanstieg seit vier Jahren erlebt. Laura Cooper, Global Investment Strategist bei New World Investments, bemerkte, dass anhaltende Ölpreissteigerungen den Disinflationsprozess erschweren und weitere Zinssenkungen verzögern könnten.
Steigende Ölpreise dämpfen die Erwartungen an Zinssenkungen der Zentralbanken
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