David Schwartz, CTO Emeritus von Ripple, hat die übermäßig optimistischen Kursprognosen für XRP, die in der Community kursieren, in Frage gestellt. Am 30. Januar ging Schwartz auf diese Spekulationen ein und betonte, dass der aktuelle Marktwert von XRP keine Vorhersagen unterstützt, wonach der Token 50 oder 100 US-Dollar erreichen könnte. Er argumentierte, dass rationale Investoren, wenn sie an eine signifikante Chance für solche Kursniveaus glaubten, nicht zu den aktuellen Preisen verkaufen würden, was auf eine Diskrepanz zwischen den Online-Aussagen und dem tatsächlichen Marktverhalten hinweist.
Derzeit wird XRP bei etwa 1,75 US-Dollar gehandelt, nachdem es in der vergangenen Woche um über 8 % und im letzten Jahr um etwa 44 % gefallen ist. Trotz dessen gibt es positive Entwicklungen, wie etwa US-amerikanische Spot-XRP-ETFs, die im Januar fast 92 Millionen US-Dollar an Nettozuflüssen verzeichneten. Außerdem sind seit Beginn des Jahres 2026 42 neue Wallets mit mindestens einer Million XRP entstanden, was auf eine Akkumulation durch Großanleger hindeutet. Diese Marktrealität bietet zusammen mit der Analyse von Schwartz eine realistischere Perspektive gegenüber extremen Kursprognosen.
Ehemaliger CTO von Ripple widerlegt unrealistische XRP-Preisprognosen
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